Schattenwurf/Infraschall/Waldbrand/ Lärm/Eiswurf

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Schattenwurf
Der von den Rotoren erzeugte Schatten bildet auf den Freiflächen zwischen den Dörfern und dem Wald ein hektisches und unheimlich wirkendes Streiflicht von schwarzen Balken. Wenn nun der Schattenschlag von mehreren Windrädern gleichzeitig über die Wiesen streift, wird der Stressfaktor um ein Vielfaches verstärkt.
In Waldhausen wurde ein derartiger Schattenschlag von einem Windrad gefilmt.

Video von Waldhausen siehe Startseite

Infraschall

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  • Familien, die an Studien teilnahmen, hatten selbst herausgefunden, dass sie sich von den Windrädern entfernen mussten, um ihre Beschwerden loszuwerden
  • Symptome: Schlafstörungen und Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Tinnitus (Ohrengeräusche), Ohrendruck, Benommenheitsgefühl, Schwindel (spinning dizziness), Übelkeit, verschwommenes Sehvermögen, Tachycardie (Herzrasen), Reizbarkeit, Probleme mit der Konzentration und dem Erinnerungsvermögen, Panikattacken mit einem Gefühl der Bewegung oder Zittern im Körper, die im Wach- und im Schlafzustand aufkommen 
  • Nicht jeder, der in der Nähe von Windrädern lebt, bekommt diese Symptome. 
  • Je größer die Windräder, desto größer hat die Entfernung zu menschlicher Behausung zu sein: Mindestabstände von 800 m bei einer Gesamt-Höhe von 150 m ist zu gering! Die Mindestabstände stammen aus Zeiten mit Windrädern von 80 m Höhe! 
  • Dass ein von tieffreqentem Schall ausgehender Schaden unwahrscheinlich sei, kann nach neuen Erkenntnissen nicht mehr vertreten werden.
  • Es ist davon auszugehen dass, die bisherige Erforschung der Wirkungen des tieffrequenten und Infraschalls verdrängt, vernachlässigt und unterbewertet worden ist – wie es schon der Präsident der Fraunhofergesellschaft Prof.Dr. Hans-Jörg Bullinger 2007 formuliert hat.  
  • das Robert-Koch-Institut sieht Handlungsbedarf, um die Belastungen des Privatbereichs durch tieffrequentem Schall genauer und differenzierter zu betrachten, insbesondere unter Berücksichtigung von Risikogruppen, wie z.B. Kinder und Jugendliche.


Waldbrandgefahr
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Lärm

23.12.2010
Aktuelle Daten der Lärmmessreihe  in Hohenzell Siedlung West 
Der Autobahnlärmpegel  ist heute wieder sehr hoch:
Tagmessung: 6- 22 Uhr: 61 dB  (Grenzwert 50 dB)
Nachtmessung: 0 - 6 Uhr und 22 - 24 Uhr: 56 dB (Grenzwert 35 dB)


Die Grenzwerte der TA Lärm sind somit eindeutig überschritten.
Eine weitere Erhöhung verstößt gegen EU Recht.

Eiswurf
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Unten einfügtes Bild zeigt das Verbotsschild am Windpark in Schlüchtern/ Ortsteil Hohenzell (Hessen). Mit dieser Beschilderung will die Windrad- Betreibergesellschaft sich vor Haftung aufgrund "Eiswurfschäden am Mensch" schützen.
Die Forstverwaltung Augsburg hat auf unsere Anfrage hin entsprechende Beschilderung für den Adelzhauser Wald angedeutet, sollte der Windpark Odelzhausen/ Brugger gebaut werden.
 Jeder Bürger der den Adelzhauser Wald im Winter als Naherholungebiet nutzt, sollte sich hierzu die Auswirkung auf sein tägliches Leben bewußt machen.


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In Anlehnung an die Allgemeinverfügung Bundesland Hessen
Zulässiger Abstand von Windkraftanlagen zu Straßen:

Für den Windpark Brugger gilt:


Mindestabstand bei Betrieb:
 (82m + 108m) *1,5 = 285m
bei 138m Nabenhöhe: (82m + 138m) * 1,5 = 330m


Mindestabstand bei Stillstand (Abschaltung bei Eisgefahr):
20*((82/2+108)/15)= 199m
bei 138m Nabenhöhe: (20*((82/2+138)/15)= 239m


Der geplante Standort von WKA4 ist nur 250m von der Ortsverbindungsstraße Miegersbach-Hohenzell entfernt
Deshalb ist eine Abschaltung der Windräder bei Eisgefahr (Temperaturen unter 2 Grad Celsius) erforderlich.
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anbei noch der entsprechende Gesetzestext
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Speziell bei Windräder im Wald besteht erhöhte Gefahr für:
Vögel und Fledermäuse:


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